06.01.2010
HUK: Keine Kapitulation im Preiskampf
Der seit Jahren anhaltende Preiskampf unter den deutschen Kfz-Versicherern geht an die Substanz: Lange können die etablierten Versicherer, die noch auf den klassischen Vertrieb setzen, nicht mehr mit den häufig deutlich günstigeren Direktversicherern konkurrieren.
An Aufgeben denkt trotzdem keiner: Huk-Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Weiler sagt im Gespräch mit der „Börsenzeitung“, der Preiskampf sei „mörderisch“, lohne sich jedoch trotzdem für das eigene Unternehmen. Zwar zahle sich das Geschäft weniger als früher aus, sei jedoch noch immer rentabel. Man sehe daher keinen Anlass, sich geschlagen zu geben und werde auch zukünftig nicht den ersten Schritt machen wenn es darum gehe, den Kampf zu beenden.
Das Thema Preiskampf beherrscht nicht nur die Vorstandsetagen der Assekuranzen: Insbesondere die Versicherten profitieren davon, dass zu viele Anbieter um den Kuchen streiten. Daher gilt: In jedem Fall Konditionen vergleichen und Wechselmöglichkeiten nutzen.

